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RALF DUYSTER

Warum heißt das hier alles RALF DUYSTER? Weil das nun mal mein Name ist. Und ich stehe für Informationen. Mehr dazu siehst du auf www.info.ralf.duyster.de

Wie hat RALF DUYSTER angefangen?

Ich bin schon einige Male gefragt worden, wie ich eigentlich im Internet angefangen habe. Wie es dazu kam, dass ich das hier alles mache. Ich erzähle mal kurz wie sich das entwickelt hat über die Jahre.

Aufgewachsen bin ich in einem Dorf, welches Oberzier heißt. Meine Eltern hatten dort 1979 ein Haus gekauft. Ein 3-Familienhaus mit einem Ladenlokal. Eine Wohnung davon bewohnten wir . Der Rest war vermietet. Als wir dahin gezogen sind war ich etwa 10 Jahre alt. Manchmal war die Zeit mit meinen Eltern nervig. Aber das sehen wohl alle Kinder so. :-)

Ich hatte dann eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel in einem Baumarkt gemacht. Es war der Extra Bau+Hobby. Ich kann den Namen sagen, denn das Unternehmen gibt es heute nicht mehr. Diese Ausbildung war mir aber zu wenig, als ich die Lehre bestanden hatte. Darum bin ich zur Handelsschule gegangen, habe nach einem Jahr gewechselt zur Höheren Handelsschule. Und so hatte ich am ende das Fachabitur. Das war in sofern erstaunlich, weil ich in der Hauptschule meist keine Lust hatte und entsprechend schlechte Noten hatte. 

Zu der Zeit ergab es sich auch, dass das Ladenlokal in unserem Haus leer wurde. Inzwischen war ein Fachgeschäft für Heimtierbedarf dort drin. Als ich eines Abends nach Hause kam, fragte mich mein Vater, was ich dort machen will. Ich verstand die Frage nicht. Denn ich wusste nichts davon, dass die Betreiber aufhören wollten. Aber mein Vater meinte es ernst. Denn er wusste, ich wollte immer schon irgendwas in der Richtung machen. Also mein eigenes Unternehmen haben. 

Nach einigem Überlegen kam ich zu dem Schluss, den Laden so zu übernehmen, wie er war. Also mit Heimtierbedarf. Ich änderte in der folgenden Zeit die Preise und das Sortiment. Aber im Kern blieb alles wie es war. 

Irgendwann 6 Jahre später ergab es sich, dass meine Eltern sich dazu entschlossen, das Haus zu verkaufen. Hier war die Überlegung meiner Eltern, meine Mutter wollte nicht auf dem Dorf alt werden und mein Vater wollte nicht ständig Handerwerker bestellen, wenn etwas kaputt war. Bisher hatte er fast alles selber gemacht. Aber ich war kein Handwerker sondern Kaufmann. Und für handwerkliche Dinge hatte ich keine Lust. Der Makler meinte, so ein Objekt lässt sich besser verkaufen wenn es komplett leer ist. Also die Wohnungen aber auch der Laden. Ich wollte meinen Eltern da nicht im Wege stehen. Darum schloss ich den Laden nach den ganzen Jahren wieder und ging nach rund 7 Jahren wieder in das Heer der Arbeitnehmer. Ich hatte inzwischen eine leerstehende Wohnung "besetzt". Ich wohnte sozusagen alleine. Aber ich ging zu meinen Eltern essen. :-)

Inzwischen war ich auch wieder in der Schule. Ich wollte noch "staatlich geprüfter Betriebswirt" werden. Was mir auch im Jahr 2000 gelang. Denn dann war die Abschlussprüfung nach 3 Jahren Abendschule. Zu der Zeit hatte ich zwar nicht mehr viel Motivation aus privaten (Beziehungs-)Gründen, und ich habe die Abschlussprüfung nur bestanden weil ich vorher so gut war. Aber es war geschafft. Ich überlegte zwar, was ich noch danach machen konnte. Doch aus besagtem Grund verwarf ich die Gedanken schnell wieder. Es reichte mir. 

Nachdem ich mein Geschäft geschlossen hatte, arbeitete ich über eine Zeitarbeitsfirma. Denn nach 7 Jahren Selbstständigkeit galt ich offiziell nicht als berufserfahren. Das nervte etwas.  Denn dort hatte ich mehr Dinge getan als andere in ihrem normalen Job. Aber so war es nun mal. Und ich fand dann eine Stelle bei Persona Service. Eingesetzt war ich erst mal im Forschungszentrum Jülich und im Kraftwerk Eschweiler. Beides als Bürohilfe. Dann im Personalverkauf von der Telekom, an der Telefonhotline. Ich wollte dort bleiben weil mir der Job gefallen hat. Meine damalige Teamleiterin fand das auch gut. Aber die Telekom hatte Einstellungsstop. Jedoch war es damals so, man konnte über die Zeitarbeitsfirma nur für 1 jahr in einer Firma eingesetzt bleiben. Also musste ich gehen. 2 Möglichkeiten hatte ich dann dankend abgelehnt, die ich von der Zeitarbeitsfirma bekam. Ich hatte zwar dann mit einer Entlassung gerechnet, aber es gibt Dinge, die mache ich nicht. 

Und dann kam das Angebot bei Pelikan Hardcopy zu arbeiten. Im Versandbüro. Es war auch erst als Bürohilfe gedacht. Damit konnte ich mich dann schon eher anfreunden. Am Anfang war ich natürich auch nur die Aushilfe im Büro. Jedoch wurde ich dort nicht so behandelt. 

Ich lernte vieles. Besonders durch meine damalige, ältere Kollegin. Heute ist sie in Rente. Aber wir verstanden uns sehr gut und sie brachte mir viel bei, was den Versand betraft. Einige Monate später ergab es sich, dass eine andere Kollegin den Job wechselte. Und ich bewarb mich für die Stelle. Ich hatte den Eindruck, es wurde schon vorher darüber gesprochen. Denn als ich meine Bewerbung abgab für die Stelle, wurde ich vom Chef angegrinst. :-)

Ich wurde jedenfalls angenomm und blieb somit bei Pelikan. Die Arbeit mache Spaß. Ich konnte in meinem Bereich vieles lernen und hatte auch viele Freiheiten. Im Folgenden ergab es sich auch, dass ich Auditor wurde (für das Qualitätsmanagement) wie auch im Betriebsrat aktiv wurde. Als Jahre später mein damaliger Versandleiter in Rente ging und ich seinen Job haben wollte, wurde ich jedoch ziemlich enttäuscht. Angeblich war ich zu nett. Aber das ich trotzdem alles bekam, wass ich wollte, das zählte wohl nicht. Also ich musste nicht rumbrüllen. Sondern es klappte auch mit guten Beziehungen. Nur sah man das offenbar nicht. Als mir dann eine neue Vorgesetzte "vor die Nase gesetzt" wurde, verlor ich die Lust. Das war mir den ganzen Jahren nicht passiert. Und ich überlegte schon, die Stelle zu wechseln. Doch diese Entscheidung wurde mir dann irgendwann abgenommen. Denn es wurde seitens der Firmenleitung entschieden, unser Vertriebslager zu schließen. Die besagte Kollegin rief mich in meinem Urlaub an, weil in der Firma seltsame Dinge vorsich gingen. So wurden Produkte kommissioniert, die sonst nicht gut liefen. Und für die Sommerzeit und Urlaubszeit ging recht viel Ware raus. 

Ich fuhr in die Firma um mir das anzusehen. Ich war ja inzwischen stellv. Vorsitzender vom Betriebsrat und durch das Versandbüro hatte ich einige Erfahrung in vielen Bereichen. Die Kollegen im Lager erzählten mir, dass es merkwürdig ist, dass bestimmte Artikel in Aufträgen kamen, die sonst selten bestellt wurden. Die Empfänger waren zum großen Teil Unternehmen, die wir nicht kannten. Und wir kannten ja alle größeren Kunden. 

Ich sprach mit unserem Kundenservice. Aber die Kollegen in den Verkaufsniederlassungen wussten (angeblich) auch nichts. Im Nachinein dachte ich mir, die wollten oder durften nichts sagen. Denn bei manchen hatte ich den Eindruck, sie wussten mehr als sie sagten. Aber ich konnte mich auch irren und später war es mir sowieso egal. 

Unser Geschäftsführer flog dann in die Schweiz, um mit unserem damaligen obersten Chef zu reden. Als er wiederkam, wollte er mit mir und  unserer Vorsitzenden vom Betriebsrat reden. Dann sagte er uns, wir werden geschlossen. Eine schöne Nachrift war das nicht. Aber es war in diesem Zuge alles richtig gelaufen. Denn wir (Betriebsrat) wurden als erste Stelle informiert. Auch wenn viele von uns sich schon denken konnten, was kommen sollte. Dumm waren wir ja auch nicht. In der folgenden Zeit habe ich meine eigentliche Arbeit im Versand nur noch als Nebensache betrachtet. Damit die Kollegen bei der Sache anständig raus kamen, hatte ich mich vorwiegend nur um die Betriebsratsarbeit gekümmert. Ehrlich gesagt, war mir dann auch egal ob eine Sendung früher oder später beim Kunden ankam. Denn wir waren ja offenbar nicht mehr so wichtig, wenn man uns schließen wollte. Dabei hatten wir alle uns viele Jahre den "Hintern aufgerissen", um alles anständig zu erledigen. 

Ich fand dann eine Stelle als Versandleiter. Dort war ich vorwiegend für die Länder Ukraine, Weißrussland und Russland zuständig. Aber auch andere Länder, für die Zollpapiere erstellt werden mussten. Doch diese Firma wurde auch geschlossen. Ich fand es einerseits schade, auf der anderen Seite war ich froh, gewisse Kollegen nicht mehr sehen zu müssen. Zeitgleich ergab es sich, dass das alte Pelikan-Vertriebslager von einer chinesischen Firma gekauft wurde. Ich freute mich schon, nun komme ich wieder "nach Hause". Und so schickte ich direkt eine Bewerbung. Aber leider dauerte es rund 2 Jahre, bis ich endlich mal anfangen konnte. In der Zeit beschäftigte ich mich mit meinem Nebenjob. Dem Onlinemarketing. 

Das heißt, mein Geld verdiente ich vorwiegend damit, mit Partnerprogrammen zu arbeiten. Also wenn ich zum Beispiel ein Buch bewerbe und verkaufe, bekomme ich davon einen gewissen Anteil vom Verkaufspreis. Der Käufer muss also nicht mehr bezahlen. Die Händler bezahlen mich, weil ich Werbung für sie mache. So auch Produkte wie Haushaltswaren oder Elektrogeräte. Kontakte zu Autoren, Schauspielern, Musikern oder Comedians waren sicher von Vorteil. Für beide Seiten. 

Und auf allen Seiten habe ich Werbung von Google stehen. Diese Werbung passt sich den Inhalten der jeweiligen Seite an. Wenn jemand dort drauf klickt, bekomme ich ein paar Cent.  Was auf der folgenden Seite gemacht wird, ist egal. Ich habe mein Geld schon mit dem Klick auf den Banner verdient. Solche Werbung ist hier zum Beispiel ganz oben und ganz unten  zu sehen. 

Ich muss also nur für möglichst viele Besucher auf meinen Seiten sorgen. Das ist sicher nicht so einfach. Aber es ist machbar. Mein Leben heute ist ein anderes, als es früher war. Zu meiner Zeit im Versand und als Versandleiter hatte ich mit wesentlich mehr Menschen zu tun. Sei es persönlich oder per Telefon und Mail. Aber man kann damit leben. 

Abschließend kann ich auch dazu sagen, ich habe in den letzten Jahren viel über mich und andere gelernt. Auf manche Menschen kann man sich verlassen. Für andere bin ich sicher nur einer von vielen. Dabei sehe ich so oft bei anderen Leuten, sie machen Fehler. Doch ich halte mich damit nicht mehr weiter auf. ich bin jedenfalls bereit, anderen zu helfen. Aber mich auf andere verlassen werde ich sicher nicht mehr. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben mir einiges gezeigt. Zum Beispiel, dass man sich nicht auf andere verlassen sollte. Egal ob bekannt oder nicht. Darum mache ich vorwiegend mein eigenes "Ding". Alles andere ist nur eine Nebensache für mich. Es ist schade. Aber so ist es nun mal. Ich hatte auch mal im Kopf, das Marketing für bekannte Personen zu machen. Aber nachdem ich immer wieder feststellen musste wie "zuverlässig" manche sind, ist mir dafür die Lust vergangen.  

Wie kam RALF DUYSTER ins Internet?

Das ich überhaupt ins Internet kam, begann Ende 1999. Damals hatte ich nach meiner Zeit als Geschäftsinhaber wieder eine "normale" Arbeit begonnen und war im Büro. Mein Gegenüber sagte, ich könnte da auch ins Internet. Da sagt keiner was. Na gut, da ich bis dahin nur mal kurz im Internet war, probierte ich das mal aus.

So kam ich auch in einen Chat. Das war alles noch so neu für mich, aber mir gefiel es da. Ich wurde dann dort später auch "Superuser". So nannte man dort die Aufpasser. Und wieder eine Zeit später hatte sich das so entwickelt, dass ich sozusagen der "Obersuperuser" war. Also ich war die "rechte Hand" vom Webmaster und passte auf, dass die anderen Superuser alles richtig machten und half ihnen auch wenn es Probleme gab. Und solche Sachen.

Dabei sah ich auch, andere Chatter hatten eine Webseite. ich kannte Webseiten nur von großen Unternehmen wie RTL und sowas. Ich wusste nicht, das sich jeder eine Webseite machen konnte. Das wollte ich dann auch haben und probierte es einfach aus. Der Anfang war natürlich total unstrukturiert und etwas wirr. Ich musste ja erst mal sehen wie das eigentlich alles geht.

Dann habe ich mit der Zeit auch Partnerprogramme auf die Seite gepackt und ich fing an, damit Geld zu verdienen. Natürlich hatte ich dafür ein Gewerbe angemeldet. Da ich früher ein Geschäft hatte, wusste ich ja was zu tun war. Auch wenn es eine andere Tätigkeit war.

Es war jedenfalls immer nur ein Nebenjob. Ich sammelte meine Erfahrungen. Was ging, was nicht ging. Was man nicht tun sollte, wovon man die Finger lassen sollte. Die Erfahrung macht es. :-) Ich bildete mich weiter. lernte einige Dinge.

2011 sah ich dann im TV auf VOX zufällig die Sendung "Das perfekte Promidinner". Hier erwähnte Yvonne de Bark auch, dass sie bei Facebook angemeldet ist und selber dort schreibt. Da ich schon bei Facebook angemeldet war, die Seite aber kaum nutze weil ich damit nichts anfangen konnte, sah ich mal nach und suchte nach ihr. Ich fand sie, klickte sie einfach an, und kurze Zeit danach wurde die "Freundschaft" bestätigt. Ich hielt dies im Auge weil ich nicht wusste, ob sie das wirklich selber ist. Doch ich gelangte immer mehr zu der Überzeugung, sie ist es selber. Ich fand das interessant. Das bestätigte sie mir übrigens später auch, dass sie es selber war. 

Jedenfalls kam ich dann auch mit ihr so in Kontakt. Denn ich kommentierte teilweise ihre Beiträge, sie antwortete darauf. Der Kontakt war also da. Später erwähnte sie mal, dass sie eine Lesung hätte in Köln. Am Dom in einem Lesezelt. Ich fragte sie wo das genau ist. Sie erklärte es mir. Aber als ich dann dort war bin ich trotzdem auf dem Weihnachtsmarkt rumgelaufen und habe in den Buden gefragt. Doch niemand wusste etwas von einem Lesezelt. 

Als ich es dann gefunden hatte, musste ich zu meiner Schande feststellen, sie hatte es mir richtig erklärt. Also man sollte auch besser zuhören (lesen) was einem geschrieben wird. :-)

Ich kam ins Lesezelt rein, sah mich erst mal um. Dann hörte ich schon von rechts aus einer Gruppe von Frauen freudig meinen Namen. Ich guckte. Es war Yvonne. Sie kam sofort auf mich zu und begrüßte mich.

Sie sagte mir dann, ich sollte mich doch zu ihnen setzen. Dies tat ich dann auch. Dann folgte die Lesung. Nach der Lesung ging sie mit einigen Leuten noch in ein Lokal dort am Dom. Sie fragte mich, ob ich noch mit komme. Aber ich lehnte ab. Denn ich war nicht so gut drauf weil wenige Tage vorher mein Onkel gestorben war. Da wollte ich mit meiner "Stimmung" nicht dort sitzen und anderen vielleicht die Laune verderben.

Aber der Kontakt zu Yvonne de Bark war da und dieser entwickelte sich immer etwas intensiver. Bei der Lesung war auch ein damaliger Literaturagent. Kurt Heering. Den lernte ich dort auch kennen. Durch ihn bekam ich auch Kontakt zu einigen Autoren. Und so kam eins zum anderen. Über die Zeit lernte ich einige Leute kennen, die zum Teil recht bekannt sind. Ausschlaggebend war dabei der Kontakt zu Kurt Heering. Doch einige habe ich auch so kennen gelernt. Ich weiß aber nicht mehr wie die Kontakte zustande kamen.

Jedenfalls entwickelte sich das alles so mit der Zeit und ich bot u.a. vielfach auch Bücher auf meiner Webseite an, weil ich einige Autoren kennen gelernt hatte.

Leider verstarb Kurt Heering 2013.

Doch es entwickelte sich weiter. Heute bin ich da, wie man sieht. Ich kenne einige Leute, die bekannt sind. Biete deren Produkte an, wenn ich davon überzeugt bin und wenn ich mich mit den Leuten auch gut verstehe. Es gab auch schon Kontakte zu bekannten Menschen. Aber diese habe ich einschlafen lassen. Denn es sind auch alles nur MENSCHEN. Manche nett, manche weniger. Also alles normal. Entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Also alles wie im normalen Leben.

NEIN! Ich werde hier keine Namen nennen, wenn das jetzt jemand wissen will. Auch wenn ich meine negative Meinung über einige Leute habe, werde ich keine schmutzige Wäsche waschen.

Was daraus geworden ist, sieht man hier an der Seite. 

Und ja! Man kann davon leben, dass man etwas im Internet macht. Auch wenn man hier vorsichtig sein muss, welche Dinge man sich "ins Haus holt". Es gibt leider sehr viele dubiose Angebote. Spätestens wenn man Geld bezahlen muss um welches zu verdienen, sollte man hellhörig werden. Oder wenn einem gaaaaaaaaaaaaanz große Gewinne versprochen werden. Auf sowas sollte man sich nicht wirklich einlassen. Auch bei Facebook sollte man vorsichtig sein. Es gibt so viele Fakes, die von irgendwem erstellt wurde. Aber leider gibt es User, die alles teilen. Sicher meinen sie es gut und wollen andere informieren. Aber genau deswegen verbreiten sich diese Fakes immer weiter.

Woher  kommt RALF DUYSTER?

Meine Eltern kannten sich bereits aus der Schulzeit. Sie gingen auf die selbe Schule. Irgendwann ergab es sich, dass die beiden zusammen kamen. Sie verlobten sich, sie heirateten, ich entstand daraus. :-)

Beide stammen aus Düren und unser Leben drehte sich immer in und um Düren. Anfangs wohnten wir in Düren, als ich geboren wurde. Als ich 10 Jahre alt war, kauften meine Eltern ein Haus auf einem Dorf in der Nähe von Düren. So wechselte ich auch die Schule von Düren, hin zum Dorf. Es war alles in allem eine schöne Zeit. Natürlich gab es auch viele Dinge, die ich damals gehasst habe. Aber so ist das wohl, wenn man ein Kind ist. Das ist normal. 

Alles in Allem kann ich sagen, dass meine Eltern wohl immer wollten, dass es mir gut geht. Ich will nicht alles aufzählen, was sie gemacht haben. Das gehört hier nicht hin. Aber es ist immer darauf hinaus gelaufen, dass es mir gut ging und das ich auch meinen Willen bekam, soweit es sich finanzieren ließ 

Sicher musste ich auch Dinge tun, die mir nicht gefallen haben. Aber wie schon erwähnt, das ist wohl normal. Was ist schon perfekt? Im Laufe der Jahre ergab es sich, dass meine Eltern das Haus wieder verkaufen wollten, welches sie 1979 gekauft hatten. Nach rund 30 Jahren. Mein Vater dachte, er kann irgendwann nicht mehr so viel selber reparieren. Für alles Handwerker zu bestellen, das konnte und wollte er nicht zahlen. Und ich bin kein Handwerker. Ich bin Kaufmann. Ich habe zwar viel mit ihm damals gemacht, aber ich habe diese Tätigkeiten gehasst Werkzeuge waren nicht so mein Ding. Dann sind meine Eltern wieder zurück nach Düren gezogen. Im gleichen Haus, aber 2 Etagen höher, war eine kleine Wohnung frei, die ich dann nahm. Den ich hatte keine wirkliche Vorstellung davon, was ich eigentlich wollte. 

2004 ergab es sich dann, dass meine Mutter sah, wie mein Vater gelb wurde im Gesicht und schickte ihn zum Arzt. Bei Untersuchungen wurde dann festgestellt, dass eine Zyste an der Galle für die Gelbsucht verantwortlich war. Im Zuge dessen wurde dann auch ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse gefunden. Dieser wurde zwar in der Uni-Klink in Köln entfernt, aber nach einem Jahr waren die "Dinger" auf Leber und Niere an der der rechten Seite. Eine Chemo blieb erfolglos. Am 01.06.2006 um 22.10 Uhr verstarb er dann. 

Meine Mutter musste in eine kleine Wohnung umziehen, die sie von der kleinen Rente finanzieren konnte. Es war für mich viel Arbeit, die Wohnung und den Keller leer zu machen. Dies alles neben meinem Job. Doch ich schaffte es. Auch wenn ich danach einfach nur fertig war. Und zwar fix und fertig. Körperlich wie geistig. Dass meine Mutter nun in einer anderen Wohnung lebte, ohne meinen Vater, rund 1 km entfernt, war zwar etwas gewöhnungsbedürftig, doch es ging. 

2013 fing es an, dass meine Mutter in der Wohnung hingefallen war. Ich schob dies darauf, dass sie bis 2 Jahre zuvor noch den Hund hatte, mit dem mein Vater immer spazieren ging und sie nun dadurch gezwungen war, 2-3 mal täglich spazieren zu gehen. Nun ging sie kaum noch irgendwo hin. Das war vielleicht auch der Frust nach dem Tot ihrer Eltern und ihres Bruders. Also von mir Oma, Opa und Onkel. 

Doch 2014 wurde dann festgestellt, dass sie einen Tumor auf der Leber hatte. Erst hieß es, sie hätte eine Leberzirrose. Dies hielten wir für schwachsinnig. Denn man verband dies meist mit Alkohol. Aber so viel Alkohol hatte sie nie getrunken. Mal eine Flasche Bier, nachdem mein Vater gestorben war damit sie schlafen konnte, sonst in den Jahren mal eine Flasche Bier oder ein Glas von anderem Zeug. Doch man konnte nie sagen, dass sie dem Alkohol zugetan war. Aber 2014 wurde der besagte Tumor gefunden. Nachdem sie zum dritten mal in der Wohnung gefallen war, sich dabei Arm und Schulter gebrochen hatte, mehrere Monate im Krankenhaus lag, nach einem Amoniakschock auf die Intensivstation verlegt wurde und ich sie dort runter holen ließ weil ich wusste sie möchte keine lebensverlängernden Maßnahmen, kam sie ins Altersheim. Ich fand das etwas seltsam, dass nun nach Druck vom Krankenhaus alles so schnell erledigt werden musste, doch ich fand ein Altersheim für sie innerhalb eines Vorortes von Düren und ließ sie dort hin bringen. 

Dort war der erste Versuch nicht sehr gut, weil sie Probleme mit der Zimmernachbarin hatte. Dann kam sie im zweiten Anlauf zu einer Frau aufs Zimmer, mit der sie sich gut verstand. Sie sahen gemeinsam TV, hörten Musik, hatten einfach Spaß zusammen. Das gönnte ich meiner Mutter. Doch dann baute sie auch nach rund 4 Monaten ab. Ich hatte das zuerst auf eine Grippewelle bezogen, die auch in dem Heim vorherrschte. Doch dann erfuhr ich, dass es offenbar doch schlimmer war. Ich vermute der Tumor hat schneller Auswirkungen gezeigt als ich gedacht hatte. Sie wollte sich ja nicht mehr behandeln lassen. Sie verstarb am 07.11.2015 um 15.55 Uhr. 

Ich vermute mal, diese Lebensunlust hat auch damit zu tun, dass innerhalb der Familie in so kurzer Zeit einige Leute versorben sind. Darunter ihre Eltern und ein Bruder. Aber kann auch einfach nur an der Krankheit gelegen haben. Ich weiß es nicht. 

Mit diesem Text möchte ich meinen Eltern eine Art "Denkmal" setzen. Sie haben nicht alles richtig gemacht. Ich habe auch nicht alles richtig gemacht in meinem Leben. Aber was ich geworden bin, habe ich auch zum großen Teil meinen Eltern zu verdanken. Und ich denke mal, es war nicht alles falsch, was sie aus mir gemacht haben 

Nun lebe ich nur noch mein eigenes Leben. Mit fast 50 kann ich mich nun auf mich selber konzentrieren. Auf mein eigenes Leben. Es ist nicht schön, wenn die Eltern nicht mehr da sind. Denn sie prägen einen doch sehr. Es gibt auch viele Dinge, die meine Eltern sicher gerne noch mit mir erlebt hätten und es gibt auch Dinge, die ich ihnen gerne noch geboten hätte. Aber hat nicht sollen sein. Was ich nun tue, tue ich nur für mich. 

Wir sind alle irgendwann an einem Punkt in unserem Leben, wo sich dieses verändert. Ob wir wollen oder nicht Man wird älter und das Leben ändert sich. Man selber ändert sich auch. Man blickt zurück und stellt dabei fest, dass nicht alles so schlecht war wie man dachte. Sicher liegt es auch daran, dass man die negativen Dinge entweder nicht mehr so als negativ betrachtet oder diese einfach vergisst über die Jahre. 

Solche einschneidende Erlebnisse wie wenn man die Eltern für immer verliert, sollte man als Startpunkt nehmen für ein neues Leben. Egal wie dieses aussieht. Aber es ist für einen selber besser 

Das ist mein Vater, Manfred Duyster.

Das ist meine Mutter, Renate Duyster.


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